Wandel

Hingabe an den Wandel —

Alles darf so sein, wie es ist —

Einflussnahme auf den Wandel

aber es muss nicht so bleiben

Wandel: Ist der grosse neue Kreislauf aus Entwicklung und Liebe. Ist das Erwachen zum Universellen Menschen. Ist das sich fügen.

Morphologie: Die Lehre von den Formen, Gestalten, Strukturen und ihrem Wandel. Gestalten sind Ganzheiten, die sich entwickeln, wandeln und vergehen.

Wandeln und Handeln

Wir, die gesamte Menschheit, der Planet Erde, erleben eine Zeit des Wandels, wie es sie noch nie gegeben hat. Auslöser dafür ist ein universeller Liebesimpuls. Der Wandel entspricht einem kosmischen Plan, einer göttlichen Ordnung, dem Prinzip der Erneuerung. Die alles verbindende heilige Kraft in ihrer sich stets verstärkenden Aufstiegsdynamik ist die Wirkkraft, die den Wandel beschleunigt. Die genetische Grundinformation von allem Geschaffenen ist von Abstieg auf Aufstieg umgeschrieben worden.

„Wir Menschen sind zugleich Sterbebegleiter für eine endende Kultur und Hebam-men, Geburtshelfer für eine neue langfristig lebenserhaltende Welt. Beides findet zur gleichen Zeit statt. Wir sind mitten drin und können Einfluss nehmen, wie sich dieser Uebergang vollzieht. Lasst uns gemeinsam dem Wandel Kraft geben.“
Joanna Macy

Der goldene Schnitt (proportio divina, göttliche Teilung)

Der goldene Schnitt
(proportio divina, göttliche Teilung)

Wandel bedeutet auch Rückeroberung des Bewusstseins des goldenen Schnitts, der Ich-bin-Gott-Struktur, der Ur-Struktur allen Seins. Der goldene Schnitt ist das konstante Verhältnis, der Schlüssel zum Kosmos, ein geometrisches Muster, welches sich in je-dem Massstab wiederholt, von der Zelle bis zum Stern.
Der Wandel bewirkt, dass alles Geschaffene, wir selbst uns im Sinne dieser Ordnung, Perfektion und Vollkommenheit erkennen und erleben.

Der Wandel steht im Dienst der Liebe

Der Wandel-Impuls ist gesetzt, die Aufstiegsdynamik erfasst alle Bereiche dieser Erde, unserer Welt. Die Wandel-Energie ist bereits wirksam, sichtbar wie auch unsichtbar. Alles sich uns im Augenblick zeigende trägt in sich den Samen der Erneuerung.

Die Hingabe an den Wandel, unsere Resonanz zum Wandel

Wir nehmen unsere Resonanz zum Wandel wahr. Wir können uns das Bewusstsein des Wandels als Motivationskraft zunutze machen, uns beflügeln lassen. Wir können den Wandel als unseren Freund betrachten, uns vertraut machen mit seiner kraft- und liebevollen Energie. Wir entscheiden uns für die bewusste Hingabe an den Wandel. Wir wachsen stets tiefer hinein in unser Ur-Vertrauen, unser Ur-Wissen. Im Zustand der freudig-neugierigen Hingabe an den Wandel lassen wir uns bewegen, lassen den Flow zu. Wir nehmen unser menschliches Ich, unsere Zweifel, Unsicherheit, unseren Widerstand mit hinein in den Zustand der Hingabe. Wir lassen die Aufstiegsdynamik wirken, in uns und in unserem Leben. Wir vertrauen unserem ureigenen sowie dem grossen kosmischen Lebensstrom.

Ritual: Wir atmen im schöpferischen Rhythmus den Atem des ewigen Wandels, der steten Erneuerung.

Den inneren Wandel erleben wir in der Ausdehnung unseres Bewusstseins in die Multidimensionalität. Wir sind in der Lage, unsere Einstellungshaltung zu den Dingen im Aussen zu verändern. Wir sind nicht mehr interessiert daran, unsere irdisch-menschliche Vergangenheit zu beklagen, zu bereuen. Wir erkennen sie als unsere integrierten Erfahrungen, unseren erworbenen Schatz.

Drehung um 180 Grad

Wir waren nie Opfer, sondern immer Schöpfer!
Der Wandel zeigt sich als revolutionäre Kraft, wenn wir unser altes Welt- und Selbstbild auf den Kopf stellen. Wir drehen unsere Geschichte um 180 Grad, indem wir sie von Grund auf neu „abspulen“. Wir machen uns bewusst, dass es nach dem Prinzip der All-Liebe niemals so gewesen sein kann, dass wir aufgrund einer Schuld aus dem Paradies vertrieben wurden, um fortan in der Trennung von Gott unser Dasein zu fristen. Wir erkennen vielmehr, dass es unsere Bereitschaft war, unsere eigene Entscheidung, uns für die Vollendung des universellen Evolutionsmodells, für den Abstieg des göttlichen Bewusstseins an den tiefsten Punkt der Materie, das Erreichen des niedrigsten Schwingungspunktes zur Verfügung zu stellen.
Mit diesem Bewusstseins-Wandel befreien wir uns selbst, unseren Körper, sowie die gesamte Menschheits-Geschichte aus der alten Bedeutung von Schuld- und Tren-nungs-Drama. Wir erkennen und anerkennen uns im hellen Licht der Wahrheit. Wir wissen wieder, WER WIR SIND.

Silke Schäfer schenkt uns dazu eine herrliche Geschichte, mit der wir eingeladen sind, unsere Gedanken über uns selbst zu wandeln:

Eine Familie verbringt ihren Urlaub am Strand. Man sucht nach einer verloren gegangenen Badehose. Der 10jährige Junge findet sie weit ab vom Strandkorb, bringt sie zurück und ruft: „Ich hab sie! Ich hab sie!“ Und stolzerfüllt meint er „Wie gut, dass es mich gibt!“

Einflussnahme, Impulse setzen

Unser erwachtes Schöpferbewusstsein, das bewusst gewordene Mitschöpfertum, die Kraft der Eigenverantwortung sind die Grundlage, von der aus wir uns frei erlauben, Einfluss zu nehmen auf den Wandel. Wir achten darauf, alte Opfer-Programme nicht mehr zu nähren. Wir steigen nicht mehr auf diese Geschichten ein. Im Augenblick des Erkennens der Wahrheit eröffnen sich uns unglaubliche Perspektiven. Wir erinnern uns an unsere göttliche Herkunft, unser angeborenes Recht auf Heilsein und Fülle.

Ver-rücktheiten

  • Wir machen uns vertraut mit der grösseren Version von uns selbst.
  • Wir teilen der Matrix, dem morphogenetischen Feld unsere Absichten, unsere Ideen,unsere Wünsche für eine Veränderung mit und lassen geschehen.
  • Wir erlauben uns, ohne Wenn und Aber, zu dem zu stehen, was wir uns kreieren möchten.
  • Beispiel: „Ich entscheide mich für die Fülle.“ Punkt!
  • Wir können dabei keine Fehler machen. Was nicht im Sinne der All-Liebe und zum Wohle aller dienen würde, dazu gibt die Matrix keine Resonanz.
  • Wir können in unserem Alltag den Wandel, eine Veränderung der Erlebensqualität bewirken, indem wir unsere Tätigkeiten, Handlungen als Gottesdienst, als Gebet, als sakrale Handlungen betrachten.

Wir sind alle miteinander verbunden. Der Wandel, der mich bewegt, den ich bewirke und erlebe, berührt und bewegt alle anderen Leben.